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Ashtanga Hatha Yoga im Klinikum Karlsruhe hat nichts zu tun mit Esoterik oder Vegetarismus

Das eigene Leben spürt man direkt durch Lebensphänomene wie innere Wärme und Ruhe, Stimmungen, Gefühle wie Glück, Schmerz, Leid, Körpergefühl, Gedankenfluß, Träume, ausgeschlafen Sein, Atmung, Balance, Beweglichkeit. Dieses vielfältige sich Spüren ist Wahrhaftigkeit im Augenblick. Wie reagieren wir? Wie zeigt uns dies unseren Umgang mit anderen und mit uns selbst? Wie gehen wir mit unseren vitalen Resourcen wie Lebenskraft und Lebenszeit um? Folgen wir rechtzeitig den Herzenswünschen? Konflikte zwischen verschiedenen inneren Wünschen und / oder äußeren Anforderungen spürt man in der Atmung, im Herzschlag, in Schlaf und Traum, in Beweglichkeit und Verdauung. Wie fühlt sich das an? Suchen und nutzen wir andere, bessere Möglichkeiten? Im Yoga erspürt man diese Reaktionen an sich.

Ashtanga Hatha Yoga im Klinikum Karlsruhe ist Prävention und Förderung der Gesundheit

Wenn etwas nicht mehr so gut geht wie früher, dann beginnt man sich zu sorgen. Man weiß die innere Sprache des Körpers oft nicht zu deuten, denn man ist lange Zeit gut zurecht gekommen mit der Art und Weise sich zu belasten. Die Veränderungen sind so langsam, daß man sein Leben, sein Lebensgefühl als völlig normal ansieht. Man verliert den inneren und äußeren Zusammenklang natürlicher Rhythmen. Oft dauert es lange, bis sich Warnsignale meldet. Kann man mit Yoga mehr über das eigene Leben erfahren?

Ha - tha ist Sonne und Mond, natürliche, rhythmisch zyklische Zeitgeber für Lebensprozesse

Yoga ist ein Konzept für Prävention und Gesundheitsförderung. Dazu gehört ein dementsprechendes Verhalten in der täglichen Routine. Yoga hilft der Pflege des "göttlichen Prinzips" in sich unter Beachtung der Lebenszyklen, dargestellt durch HA THA - "Sonne und Mond". Der Einklang mit den natürlichen Zeitgebern, die alles Leben steuern, kann nur in der täglichen Auseinandersetzung mit den künstlichen Steuersignalen und Rhythmen der aktuellen Kulturtechniken erfolgen. Dieses persönliche Wachsen in der kritischen Auseinandersetzung mit den Anfechtungen der Kultur nennt man HA THA, was auch "Helligkeit", "Leuchten" oder althergebracht "Erleuchtung" bedeutet. Yoga ist dabei weder esoterisch noch vegetarisch.

Lebensschule Hatha Yoga hilft durch das Erlernen der Regulation von Prana - der Dynamik

YOGA ist eine der alten indischen Lebensschulen. Die Yoga Erfahrung wächst wie ein Baum mit acht Zweigen. Acht heißt in der altindischen Sprache Sanskrit ASTANGA oder ASHTANGA. HATHA Yoga ist mit seinen acht Zweigen immer ASHTANGA YOGA. Yoga ist Wahrnehmen und Lernen in der Einheit von Leib und Seele. Diese Schulung verbindet acht Basisfähigkeiten der Lebensbewältigung für einen gesunden Umgang mit sich und mit seiner Mitwelt. Yoga dient damit vor allem dem freien Fluß von PRANA im ganzen Leib. Prana ist der Ausdruck von Bewegungen, die im Zusammenhang mit der Atmung SWASA spürbar sind. Reine dynamische Gymnastik nur mit der Nutzung von ASANA wie " POWERYOGA " ist kein Yoga.

Ashtanga Hatha Yoga im Klinikum Karlsruhe basiert auf moderner Pychologie und Hygiene

YAMA - der erste Zweig im Yoga lehrt, welches Verhalten wichtig ist, um Vertrauen, Aufmerksamkeit und Achtung als Umgangsform zu erhalten. Dieses Verhalten ist die Grundlage für Stabilität und Festigkeit des Gemüts, für Streßresistenz und Bindungsfähigkeit. NIYAMA - der zweite Zweig lehrt, welches Verhalten diesen Bemühungen schadet, weil es Vertrauen in sich und in die Mitmenschen zerstört. Selbstregulation beginnt mit Vertrauen, Bindungsfähigkeit, Achtung, Aufmerksamkeit, Körperpflege und Ernährung sowie dem Erkennen und dem Vermeiden von Verhaltensweisen, welche diesen Kernkompetenzen schaden.

"ASANA", die Choreographien im Wechsel von Positionen, sind der dritte Zweig in der Entwicklung der acht Zweige am Baum des Lebens. Die Asana folgen dem beständigen Rhythmus der Atmung im Zusammenspiel mit Balance, Torquierung, Dynamik und Umkehrhaltung. Die Asana dienen der Flexibilität, um Prana frei fließen zu lassen. Prana ist die Gewebereaktion und Dynamik, welche im Zusammenhang mit der Atmung - Swasa - steht. Diese Asana werden unterstützt durch die Bandha, den funktionalen Stützen und verbunden mit Vinyasa, der Dynamik des Sprungs. Yoga wird oft als Akrobatik oder "Leistung" mißverstanden.

Eine achtsame und ehrliche Grundhaltung im Leben, gute Gesundheitspflege und Flexibilität sind die Voraussetzungen für die nächsten Zweige wie Pranayama, das Begreifen und Pflegen der Atmung, genannt SWASA und PRASWASA, Schulung von DRUSHTI, der Aufmerksamkeit, welche durch die Zweige PRATYAHARA - Dasein in den leibseelischen Rhythmen, DHARANA - das Hintragen von DRUSHTI an einen Ort erfolgt. Der siebte und achte Zweig DHYANA und SAMADHI führen zur Fähigkeit, sich präsent, aber von einer äußeren Warte aus zu erleben und zur Fähigkeit Trance, sogenannte nonduale Bewußtseinszustände, zu erfahren. Man "verschmilzt" mit sich, dem ANTARYAMIN - dem inneren Bewohner, in Absichtslosigkeit.

Sprache des Leibes - Hatha Yoga hilft durch Übung von Lösung, Fokussierung, Konzentration

Yoga hilft bei der Beachtung aller Wahrnehmungen mit dem eigenen Leib und der bewußten Handhabung von Präsenz, Erholungsfähigkeit und Ruhe. Die Schule der Lebenskunst ist im Yoga also nicht eine Frage der Kraft, sondern vom Fluß der Kreativität, Intuition und Selbstachtung. Die ausdifferenzierte Handhabung von Wahrnehmungs- und Reaktionsmöglichkeiten in zwischenmenschlicher Verantwortung ermöglicht die achte Basisfähigkeit, die nonduale Präsenz. Erst in dieser Verbundenheit mit natürlichen Lebensrhythmen entsteht die "Öffnung" der "KUNDALINI". Man erfährt das Urvertrauen, kann sich vollkommen hingeben UND wird fähig zur Modulation der Funktion der regionalen Leibinseln, der Chakren. Dies reift erst nach den ersten sieben Zweigen heran. Der achte Zweig integriert die vorherigen und "trägt die Früchte des Lebens".

Sprache von Gemüt und Seele - Hatha Yoga hilft durch Präsenz und Integrität im gelebten Leben

"Öffnung" der "Kundalini" im achten Zweig meint die Fähigkeit zu Urvertrauen und zu eigener, alternativer Selbststeuerung bei alten Verhaltensreflexen. Man wird fähig zu rhythmischer Selbststeuerung gerade auch unter Belastung. Dies entwickelt sich mit der Zeit durch Schulung von Wahrnehmung und Veränderbarkeit im Zusammenspiel von Gemüt, Gedanken, Kinästhetik, Balance, Koordination und vitalen Funktionen der Organe wie Atmung und Herzschlag. Yoga fragt nach der Ursache von Dysbalancen. Was geschieht mit mir, wie gehe ich mit mir um? Beständiges Üben verbessert die innere Einstellung. Vertiefte Wahrnehmung verbreitert die Erfahrung. Erfahrung, Feinsteuerung und Stabilität fördern intuitive, kreative Lösungen in immer schwierigeren Lebenssituationen. Yoga ist gelebte Integrität, Ausgeglichenheit, Reaktionsfähigkeit, Durchlässigkeit, Fähigkeit zu Wärme und Herzlichkeit - "Kundalini" - unter Belastung im normalen Leben.

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